Weblog
01/07: Fernweh...
Alle Jahre wieder hab ich Sehnsucht nach dem Ort, ......wo die rote Sonne im Meer versinkt (nicht Capri)

...wo Himmel und Erde sich berühren

...wo der Sand noch weiß und weich ist

...wo der Blick ins Unendliche schweifen kann (und noch viel weiter!)

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Ist mir egal, ob das alles stimmt. Ich will nach Fanø.
24/06: Einfach mal...
...so tun als sei Sommer, sich nach einem langen Unitag noch eine halbe Stunde am Kanal in die Sonne setzen, die Füße im Wasser baumeln lassen und Hausarbeiten Hausarbeiten sein lassen....mit drei Freunden ein eigenes Konzert geben, von den begeisterten Zuhörern gelobt werden, zwei Zugaben geben müssen und Standing Ovations einheimsen :-). ("Einfach"...)
...coole Freunde haben mit denen sowas geht ;-).
...den Abendsegen aus Humperdincks "Hänsel & Gretel" mit Orchester singen dürfen :-D.
...mit Orchester und drei Chören John Rutters "Schau auf die Welt" singen.
Rutter singen macht glücklich.
...Franz Ferdinands "Take me out" auf dem E-Bass spielen (muhaha...).
...zufrieden mit sich und der Welt sein. :-)
...in unter zwei Monaten einen neuen Blog-Eintrag schreiben *g*.
29/04: Zwischenbilanz
Ich könnte meinen Blog-Eintrag eigentlich schon wieder so beginnen wie den letzten - ich hab mich nämlich lange nicht gemeldet. Hmm. Aber wenn ich mir die Abstände so ansehe, dann fällt auf, dass es nie ganze 3 Monate gewesen sind, die ich abwesend war. So soll es bleiben, versprochen ;-).Was gibt's zu Erzählen? Eigentlich ne ganze Menge. Mein zweites Semester an der coolen, neuen Uni hat angefangen und die ist gar nicht mehr so neu, aber immer noch cool. Tatsache, studieren macht wieder Spaß!! Musik studieren muss nämlich gar nicht langweilig sein, das hatte ich nur leider schon vergessen ;-). Trotz vollen Stundenplans und zwei Semestern, die ich meine Regelstudienzeit gerade überziehe, habe ich es noch nicht einen Tag bereut, gewechselt zu haben. Und das, obwohl ich im Moment von Prof zu Prof renne, um endlich schwarz auf weiß zu haben, dass mir meine Leistungen von der alten Uni anerkannt werden... Kein besonders großer Spaß, aber... das war's wert ;-).
Ansonsten... Ich hab Anfang März meine liebe Kerstin in Stoke-on-Trent besucht, die dort ihr Auslandssemester gemacht hat (...aber mittlerweile schon zurückgekehrt ist ;-)). Das war toll, endlich mal Englisch reden, die Briten auch nach wiederholtem Nachfragen nicht verstehen *g* (nicht, dass die beim zweiten oder dritten Mal sich anders artikuliert hätten, nööö... So weit denken die nicht ;-)), Bath (wunderschön!!!), Birmingham und Liverpool (nochmal ganz anders wunderschön als Bath aber auch wunderschön!!) gesehen und mit einer Menge Walkers und vor allem Englischem Tee zurückgekehrt... Und auch ganz vielen Fotos, die ich vielleicht irgendwann mal bloggen werde, wenn ich nicht zu faul dazu bin ;-). Nicht zu vergessen, die gute Emmy The Great, mit deren Musik Kerstin mich in Stoke bekanntmachte und der hoffentlich eine rosige Zukunft vorherbestimmt ist. Auf jeden Fall war's super, besonders, mit Kerstin auf 10m² zu leben *ggg* und ich hoffe, dass für meine fünf Wochen Englandaufenthalt im Sommer bald alles fest ist... Das ist an der neuen Uni nämlich Pflicht im Bachelor... :-)
Noch was? Ach ja, ich hab nen coolen neuen Job, ebenfalls durch die neue Uni *g*, bei dem ich an verschiedenen Orten Orgel spiele und dafür gut bezahlt werde... Und ich spreche hier nicht von Gottesdiensten, denn schließlich sagte ich, ich würde gut bezahlt werden... ;-) Jippie, jetzt kann ich dieses Jahr endlich mal behaupten, nicht in Takkos Lager arbeiten zu müssen *ggggg*. Das Leben ist schön.
...Mal ganz abgesehen davon, dass ich dazu im Sommer gar keine Zeit hätte, da ich nicht nur den einen England-Aufenthalt plane, sondern auch noch eine Bachelor-Arbeit schreiben will/muss/darf (jaaaaa, auch ICH schreibe endlich die BA ;-)), zwei Klavierprüfungen hab und im Herbst dann noch 3 mündliche Prüfungen sind... Immerhin habe ich schon meinen Wunsch-Prüfer für die BA, was will man mehr? Ein Thema, ok, aber ich arbeite daran...
Im Moment schreibe ich aber noch an einer Hausarbeit ("Altlast" aus dem Wintersemester) zum Thema "Jugendkulturen der 50er und 70er Jahre" und wie diese sich in ihrem Tanz und besonders in den Filmen "Rock around the Clock" und "Saturday Night Fever" ausdrücken... Ersterer ist übrigens ein wunderschöner Film, nicht nur, aber auch, weil der Hauptdarsteller (neben Bill Haley) die Synchronstimme von Captain Kirk hat... *schmelz* Na ja, und für den Rock 'n' Roll muss mich sowieso niemand mehr begeistern ;-).
A propos Captain Kirk: nächste Woche ist es soweit, Star Trek kommt ins Kino! Endlich! Bisher hab ich nur einen Trailer gesehen, der sehr... hektisch-actionreich wirkte, ich hoffe, nicht der ganze Film ist so. Aber hey, es ist Star Trek! Star Trek! Im Kino!! Auf Grund meines Alters und gewisser Umstände ist es mir noch nie möglich gewesen, einen Star Trek Film im Kino zu sehen! Das wird eine Premiere :-). Außerdem freu ich mich auf Filme wie Wolverine, Illuminati und irgendwann dann doch mal Harry Potter. Endlich wieder gute Sachen im Kino... ;-)
Erwähnte ich bereits, dass ich ab morgen ein wenig E-Bass lernen werde? An der neuen, coolen Uni (q.e.d.) gibt's nämlich eine lustige Institution, und das ist das "Rocktutorium". Drei Menschen tun sich zusammen zu einer Band, einer lernt Schlagzeug, einer E-Gitarre und einer E-Bass. Man studiert Stücke ein und am Ende des Semesters gibt es eine berühmt-berüchtigte Party, bei der alle Bands spielen müssen. Einen Namen haben wir auch schon: "Germany's Next Rockmoppel". Nur an der Moppel-Sache müssen Svenja, Ruth und ich noch arbeiten... *g*
Wie man sieht: alles ist in bester Ordnung und es könnte mir nicht besser gehen! (Auch privat übrigens nicht :-))
Ach, und die Musikgeschichts-Klausur war übrigens 1,3 und ich bin überaus zufrieden :-). Mal sehen, was jetzt Musikgeschichte II bringt... ;-)
02/02: Ammore, brutto figlio de pottana
Ich geb zu, ich hab mich ne Weile nicht gemeldet.'Tschuldigung.
Das liegt ganz einfach daran, dass ich im Moment nen Ar*** voll Arbeit hab, z.B. weil ich gerade Musikgeschichte lernen muss. Donnerstag ist Klausur. Und deshalb sieht die Wand vor meinem Schreibtisch jetzt so aus:

39 Komponisten, darunter Troubadours, Trouvères, Minnesänger, Holländer, Italiener, Franzosen, italienische Franzosen, französische Italiener, Deutsche und sowieso und überhaupt prangen dort mit ihren Geburts- und Todesdaten sowie ihren wichtigsten Werken.
Ach ja, der Kurs behandelt nur die Musikgeschichte bis 1750... ;-)
Zusätzlich hab ich 200 Seiten Reader auf 14 Seiten grob zusammengefasst und werde nun dazu übergehen, diese samt den 62 Musikbeispielen in meinen Kopf zu prügeln...
Nächste Woche erzähl ich dann vielleicht mal wieder ein bisschen mehr ;-).
Das Zitat aus der Überschrift heißt übrigens nicht, dass ich grad Herzeleid hätte (im Gegenteil), sondern zeigt einfach nur, dass sich schon Alessandro Scarlatti (1660-1725... HA! Ohne an die Wand zu gucken!! *g*) auszudrücken wusste, als er ein Stück mit eben jenem Titel schrieb: "Amor, du blöder Hurensohn".
Das wollt ich doch mal loswerden ;-).
03/11: Working at the Carwash... Wo Waschen wildes Abenteuer wird.
Seit sieben Monaten wohn ich nun schon in meiner WG. Während dieser Zeit begab es sich, dass eine Waschmaschine im Keller stand, die niemandem gehörte. Der Vermieter schrieb sie daraufhin unserer WG zu, weshalb wir nun irgendwie Besitzer einer eigenen Waschmöglichkeit sind.Schon seit ner Weile.
Mittlerweile haben wir sogar einen Wäscheständer und ein süßes Bügelbrett.
Und heute Abend hab ich zum ersten Mal die Waschmaschine benutzt. Um 19.15h startete ich meinen ersten Versuch (meine Mitbewohner hatten schon mehrfach gute Ergebnisse erzielt), nur um zwei Stunden später festzustellen - als ich die Tür aufmache - dass die Gute das Wasser gar nicht abpumpt.
Tja, Pfütze im Keller und außerdem ein Rest Flüssigwaschmittel, der sich über die gewaschene Wäsche ergießt. Mist, also nochmal den Schnellwaschgang an und eine Stunde später wieder runter. Diesmal erst Abpumpen, wir lernen ja dazu... Aufmachen... Und feststellen, dass die Wäsche eigentlich erst noch des Auswringens bedarf. Super Sache, ich hatte ja heute Abend nix Anderes mehr vor... ;-) Jetzt einmal auf Schleudern stellen, nach ein paar Minuten keine Lust mehr haben, also ausstellen, und dann das Endergebnis bewundern:
Saubere Wäsche.
Um 23 Uhr hatte ich sie dann endlich auf dem Wäscheständer und werde heute Nacht nun eine Menge Waschmittelduft einatmen.
Vier Stunden... In der Zeit kann ich ja fast zu meinen Eltern fahren und dort waschen...
24/10: Mein bester Freund ist keiner von den Stones...
...und auch nicht Robin Hood, Sherlock Holmes oder Winnetou.Trotzdem kann ich mit Fug und Recht behaupten: Meine Freunde sind die
Süßesten,
Hübschesten,
und überhaupt.
23/09: Be true to your school
Nur kurz:Ich hab fünf Wochen coolen, interessanten und lehrreichen Praktikums hinter mir und bin immer noch begeistert. Ich habe einige tolle Menschen kennengelernt (Schüler, Lehrer, Mitpraktikantinnen) und konnte mich selbst in verschiedenen Klassenstufen ausprobieren. Und die Fünfer - die sind ja so süß! ;-)
Aber jetzt sind fünf Wochen rum und ich vermiss "meine" Schüler, die Atmosphäre und das Kollegium an meiner Praktikumsschule. Mist. :-(
Immerhin hab ich eine kleine Erinnerung mitgenommen: ein Bonbon aus vier Musikstunden, die ich gegeben habe. Mit freundlicher Genehmigung der 6B ;-).
18/09: Nice. And easy... And then we'll do it rough.
Ich sag's mal ohne Umschweife: die Entscheidung fiel zugunsten von Kandidat 3.Das an sich ist schon ganz schön, glaub ich, aber heute hab ich durch einen Anruf zusätzlich erfahren, dass ich - obwohl ich dann an einer anderen Hochschule eingeschrieben sein werde - meinen HiWi-Job hier behalten kann.
Das verstärkt zwar eindeutig meinen Städte-Spagat, dafür aber auch die Lebensqualität ;-) und ist ein weiterer Grund, nicht aus meiner super WG auszuziehen. Perfekt.
Das einzige, was mich im Moment nur nervt: die Rennerei zwischen den Dozenten (während meines Praktikums an einem völlig andren Ort). Wo wird mir was anerkannt und wer kann das entscheiden? Und der Witz an der Sache ist, dass ich, wenn ich eingeschrieben bin, den Marathon nochmal antrete, dann aber zu Professoren muss, weil sonst niemand berechtigt ist, den Wisch endgültig zu unterschreiben... Was soll's, irgendwann hab ich das auch geschafft und dann hoffe ich, dass ich einen schaffbaren Stundenplan besitze mit lustigen Dingen wie "Schulpraktisches Klavierspiel Einzelunterricht" (45! Minuten!! 2 Semester lang!!!) und Sprecherziehung. Endlich mal Dinge, die man wirklich gebrauchen kann. :-)
Wie man sieht: alles ist halb so schlimm und ich freu mich drauf. Nice. And easy...
Und wer das Zitat aus der Überschrift mit Interpret und Titel benennen kann, kriegt von mir nen Schokoriegel.
02/09: Herzblatt.
Manche Entscheidungen im Leben muss man mit einem bestimmten System fällen. Das kann zum Beispiel Schnick-Schnack-Schnuck sein - muss aber nicht. Manchmal hilft es auch, sich einfach nochmal alle Fakten klarzumachen. Und wer könnte das besser als diese sympathische Stimme früher bei "Herzblatt", die am Ende nochmal alle Antworten der Kandidaten für den Wahlberechtigten zusammenfasste?So will ich das auch mal machen, damit ich endlich weiß, welche Uni ich in einem Monat besuchen möchte:
Kandidat 1,
die Uni in der wunderbaren Stadt, in die du erst kürzlich gezogen bist, in der man alles super per Drahtesel ("Leeze") erreichen kann, nicht pendeln muss und mit den Menschen zusammenwohnt, mit denen man wohnen möchte. Dumm nur, dass Kandidat 1 dir nicht das Studium bieten kann, das du willst, dafür aber den Nebenjob als Studentische Hilfskraft...
Aber da wäre ja noch
Kandidat 2,
die Uni etwas nördlich, zu der man noch angenehm pendeln kann, die dir das Studium bietet, das du willst, dafür aber leider mit den unfreundlichsten und inkompetentesten Universitätsmitarbeitern ausgestattet ist, die du je erlebt hast. Dein Studium würde sich hier um zwei außerplanmäßige Semester verlängern, dafür ist die Stadt aber noch ganz schön und dein Wohnsitz relativ praktisch.
Gott sei Dank: es gibt da noch
Kandidat 3,
die Uni in der Stadt, die niemand abgesehen von meinem Gesangslehrer schön findet. Pendeln kostet dich täglich 2 Stunden Zeit, aber dorthin ziehen? Vorerst ausgeschlossen. Dein HiWi-Job wäre hinfällig und damit eine neue Geldquelle vonnöten, dafür trifft man dort überaus sympathische Dozenten und Fachschaftsvertreter (man duzt sich gegenseitig). Selbst die Anglistik präsentiert sich auf ihrer Homepage sympathisch - sowas kann dir Kandidat 1 nicht bieten! Leider verlängert sich dein Studium auch hier um zwei Semester außerhalb der Regelstudienzeit, dafür lernst du aber endlich mal etwas, das du im Berufsleben wirklich gebrauchen kannst.
Tja liebe Tei, nun musst du dich entscheiden...
16/07: Läuft.
Hab ich grad ne Glückssträhne? Oder ist das einfach so, wenn man 'n mieses Jahr gehabt hat, dass sich dann mit etwas Anlauf die Erfolge aneinanderreihen?Ich hab - da ich für meine Orgelprüfung ja eh ein komplettes Programm vorbereiten musste - "nebenbei" noch in Osnabrück die Aufnahmeprüfung für SekII gemacht, da ich das in Münster nicht studieren kann ohne 2-3 weitere Semester zu verlieren. Und obwohl alles gut lief bei der Prüfung, war ich erst durchgefallen (Schweine!). Was war? Man hatte mir einen Prüfungsteil unterschlagen, zu dem ich anscheinend nicht erschienen war. Es stellte sich als ein organisatorischer Fehler heraus, gepaart mit einem kleinen Missverständnis. UND dummer Organisation. Wenn das auch noch einhergeht mit einer nicht nur unfreundlichen, sondern auch inkompetenten Sekretärin, die am ersten Tag nach Versand der Bestehens- bzw. Durchfallbescheinigungen ;-) erstmal grundsätzlich nicht ans Telefon geht, dann werd ich irgendwann sauer und schreib eine lange, detaillierte Beschwerdemail.
Die zog offenbar und man beschloss, dass ich den Prüfungsteil nachholen durfte. "Da Sie die abgelegten Prüfungsteile überdurchschnittlich bestanden haben".
Wie nett. *gg*
Dies geschah am Montag und sieh an - ich bestand. Schön, dass muss jetzt nur noch am Freitag in Dortmund auch klappen... :-)
Zusätzlich sprach mich am Dienstag ein Dozent an, bei dem ich ein Referat über die Frauen Bertolt Brechts gehalten hatte, ob er eine Tabelle/Übersicht/Wasauchimmer von mir in seinem neuen Buch verwenden dürfe. Natürlich unter Angabe des Namens und so weiter. :D :D :D
Besagte Tabelle zeigt eigentlich nur auf, welche längeren Beziehungen der gute Brecht gehabt hat, in welchem Zeitraum diese stattfanden mit besonderen Ereignissen und wieviele er gleichzeitig hatte. (Im Schnitt so 3.)
Gut, dass ich die noch gemacht hab, ich hatte nämlich eigentlich von Anfang an die Idee aber nicht so richtig Zeit dafür und hab sie dann morgens vor dem Referat noch schnell gemacht. Etwas hingeschmiert, aber offenbar reichte das ^^.
Jetzt muss ich nur nochmal über die Tantiemen verhandeln ^^.
Hihi, ich schreib ein Buch :D.

